0

'... es ist ein zu starker Contrast mit meinem Inneren!'

Clara Schumann, Johannes Brahms und das moderne Musikleben

Auch erhältlich als:
28,00 €
(inkl. MwSt.)

Lieferbar innerhalb 24 Stunden

In den Warenkorb
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783955102593
Sprache: Deutsch
Umfang: 446 S.
Format (T/L/B): 4 x 28 x 15 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Clara Josephine Schumann (1819-1896) und Johannes Brahms (1833-1897) verband eine über vierzig Jahre währende Freundschaft, die ab 1853 unterschiedliche Phasen der Intensität durchlief. Brahms unterstützte Clara Schumann in Krisenzeiten, die sie während des Verlusts ihres Mannes Robert und durch den frühen Tod einiger ihrer Kinder durchlebte; sie wiederum beriet ihn in finanziellen und künstlerischen Fragen. Im Zentrum ihres Wirkens stand für beide immer die Musik: ihre Kompositionen und das Repertoire, für das sie sich als ausübende Künstler gegen viele Widerstände engagierten. Im Laufe ihres für die damalige Zeit überdurchschnittlich langen Lebens waren Clara Schumann und Johannes Brahms unmittelbar an der Entwicklung der Musikszene im 19. Jahrhundert beteiligt - einer Phase, in der sich die grundlegenden Mechanismen des heutigen Kulturbetriebs entwickelten. Ihr Leben lang standen Clara Schumann, die Pianistin, und Johannes Brahms, der Komponist, der sogenannten 'Musik der Zukunft' der Kreise um Brendel, Liszt und Wagner kritisch gegenüber. Ihre Lebensspanne reicht von Beethoven und Robert Schumann bis zu den ersten Sinfonien von Gustav Mahler, von den Gemälden der Nazarener bis zu Böcklin und den frühen Werken von Klimt, von E.T.A. Hoffmann bis zu Theodor Fontane. Und in Brahms' Todesjahr publizierte Thomas Mann seine erste Novelle.

Autorenportrait

Meinhard Saremba, Jahrgang 1960, lebt als Schriftsteller und Übersetzer im Rhein-Neckar-Raum. Er veröffentlichte Sachbücher zur Musik und Kulturgeschichte sowie Belletristik. Unter anderem schrieb er "Elgar, Britten & Co. - Eine Geschichte der britischen Musik in 12 Portraits" (1994), "Leos Janácek - Zeit, Leben, Werk, Wirkung (2001) und "Oper - Eine Einführung" (2011).

Leseprobe

"Ich kann es mir wohl denken, daß Leute, die mich nicht kennen, mich für exaltiert halten können." Clara Schumann, August 1853 ". die Zukunftsmusik fängt leider an Wurzeln dort zu schlagen, und Liszt hst dort, wie überall, eine Schar, die schürt und schürt." Clara Schumann, 31. März 1859 "Mich juckt's oft in den Fingern, Streit anzufangen." Johannes Brahms, 7. August 1859

Schlagzeile

125. Todestag von Johannes Brahms am 3. April 2022